Pflanzen im T-Shirt: Bio Kleidung liegt im Trend
Geschrieben am 03. Mrz, 2011 von admin in Allgemein
Wer bei Bio Kleidung an Öko-Schlappen, Schlabber-T-Shirts und Anti-Atomkraft-Aufkleber auf der Ziegenledertasche denkt, hat allem Anschein nach die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Wie auf biokleidung.org zu lesen und sehen ist, bieten mittlerweile eine Vielzahl von recht angesagten Modelabels Mode an, die nicht im Öko-Style angefertigt wurde, sehr wohl aber aus Materialen aus biologisch verträglichem Anbau hergestellt wurden. Der Kreativität ist im Grunde keinerlei Grenzen gesetzt. Selbst Schuhe werden gegenwärtig schon mit dem Bio Siegel angeboten.
Doch was macht Biokleidung aus? Welche Kriterien oder gar Bestimmungen gibt es, die herangezogen werden können, um biologische Mode von herkömmlicher unterscheiden zu können? Zunächst einmal gilt, dass bei der Herstellung von besagten Kleidungsstücken und Schuhen keine künstlichen Färbemittel und erst recht keine Gifte benutzt worden sein dürfen. Der Ansatz ist hier also nicht wie bei Heilpflanzen, dass diese Stoffe bzw. das Tragen der Kleidung eine heilende Wirkung zugesprochen wird, sondern umgekehrt, sie keine Stoffe enthalten, die den Körper, insbesondere die Haut, belasten. Neben gesundheitlichen Vorteilen gibt es aber auch noch weitere Kriterien. So sollten auch die am Herstellungsprozess beteiligten Arbeiter und ggf. Tiere keinerlei gesundheitliche Nachteile in Kauf nehmen müssen. Klar ist auch, dass Biokleidung keine Kunstfaser, Plastikbestandteile oder Nylon sowie andere chemische, künstliche Materialien beinhalten darf. Lediglich Pflanzen und Tiere dürfen als Rohstofflieferant dienen. Wobei hier zu beachten ist, dass auch die artgerechte Tierhaltung den Ausführungen des Portals biokleidung.org zufolge eine Rolle spielen.
Dass dieser Begriff recht weit ausgelegt werden kann, ist bekannt. Dennoch versuchen die meisten Fabrikanten und Vertriebe von Biomode mit Blick auf ihre Herstellungskette möglichst viel Transparenz walten zu lassen.
